Bubbles
Kleine Gesten. Grosse Bedeutung.
Bubbles - übersicht
Ein neuer Lebensabschnitt kann beängstigend sein, vor allem, wenn es der letzte ist. Allmählich zu schwach, um seiner selbst Sorge zu leisten, zieht Karl in ein Pflegeheim. Weiterhin möchte er seiner Familie nicht zur Last fallen. Er lässt sein kleines Häuschen auf dem Land zurück und beginnt sein letztes Kapitel. Doch wenigstens muss er es nicht alleine lesen...
Regie & Script
Brooklyn-Owen Julian Giannin Etzweiler
Produzent
Brooklyn-Owen Julian Giannin Etzweiler
Kamera
Daniel Rüttimann
Cast
Delia Messmer
Karl Schnetzler
Dauer
6 Minuten
Sprache
Deutsch
releasedate
4. Jan 2026
Erfolge von Bubbles
Verschiedene Länder
0
Offizielle Selektionen
0
Filmfestivals
0
Ehrungen & Auszeichnungen
0
Morgenstund hat Gold im Mund
Sehen Sie dieses goldige Schimmern im Zimmer? Gedreht wurde Anfang Oktober 2025 – nebliger Samstag, keine Sonne. Also wurde sie kurzerhand mit einem Scheinwerfer simuliert. Ein Crewmitglied ist dafür über die Brüstung auf den Balkon gestiegen und hat den Scheinwerfer über dem Kopf gehalten. So wurde dieses Licht erzählt. Sieht im Film poetisch und ruhig aus. Hinter der Kamera war’s eher Improvisation. Aber genau so entsteht Magie.
Karl Schnetzler
Karl Schnetzler, ein langjähriger Freund der Familie Etzweiler, hat in diesem Kurzfilm die Rolle des Bewohners übernommen. Zum Zeitpunkt des Drehs war er 84 Jahre alt. Früher stand er nicht nur selbst auf der Bühne, sondern hat auch Theater gespielt und inszeniert – also jemand, der Set-Disziplin im Blut hat. Man könnte also sagen: An Erfahrung hat es diesem Set ganz sicher nicht gefehlt. Eher im Gegenteil.
und Pusten...
Wir hatten an dem Tag etwas Pech mit dem Wetter. Es war sehr windig, und die Seifenblasen wurden ständig in die falsche Richtung geweht, was es schwierig machte, den richtigen Shot zu treffen. Einige Takes gingen dabei sogar ins Auge. Trotzdem war die Stimmung am Set gut. Es hat Spass gemacht und war für unsere beiden Protagonisten einer der schönsten Momente des gesamten Drehs. Und genau diese Stimmung hat es am Ende in den Film geschafft – sie sorgt im finalen Film für eine wundervolle, leichte Atmosphäre, die man nicht planen kann, sondern nur passieren lassen muss.
Sepia Farbton
Ich hatte anfangs Mühe, das Design des Films klar zu definieren. Die erste Idee ging in Richtung Seifenblase – viel Rosa und Blau. Sah ganz nett aus, war mir aber schnell zu kindisch. Später ist mir dann die Sepiafarbe der Wand aufgefallen und der starke Kontrast zu den anderen Farben im Raum. Da hat’s klick gemacht. Genau dieser Ton hat sich richtig angefühlt. Das hat schlussendlich zum finalen, leicht sepiafarbenen Color Grading geführt – und damit auch zum gesamten visuellen Design des Films.